Donnerstag, 4. Oktober 2018

War Dogs - der Film, der auf einer wahren Geschichte basiert begeistert die Massen


Die Kanzlei Waldorf Frommer mahnt aktuell für die Warner Bros. Entertainment GmbH  angebliche widerrechtliche Uploads, sog. Filesharing, an dem Film " War Dogs “ ab.

War Dogs ist ein Film von Todd Phillips aus dem Jahr 2016. Das Drehbuch, das von Phillips, Jason Smilovic und Stephen Chin verfasst wurde, basiert auf wahren Ereignissen und nutzt einen in der Zeitschrift Rolling Stone erschienenen Artikel von Guy Lawson als Vorlage. Der Film zeigt die Hauptdarsteller Jonah Hill und Miles Teller als Waffenhändler, die unerwartet einen Auftrag der US-amerikanischen Regierung erhalten, das Militär in Afghanistan mit Waffen zu versorgen.


Seine Premiere hatte der Film am 3. August 2016 in New York City, der offizielle Kinostart war am 19. August. In Deutschland startete er am 29. September 2016.. Der Film basiert auf wahren Ereignissen und handelt von den zwei jungen Waffenhändlern Efraim Diveroli und David Packouz, die mit ihrem Waffenhandel AEY einen Vertrag in Höhe von 298 Mio. USD mit der amerikanischen Regierung abschlossen und später wegen Missachtung der Vertragsbedingungen angeklagt und verurteilt wurden.

Diveroli übernahm 2004 von seinem Vater die kleine Briefkastengesellschaft AEY Inc., der das Unternehmen zuvor als Druckereibetrieb geführt hatte. Er firmierte das Unternehmen zu einem Waffenhandel um und begann schnell, sich einen Namen in der Branche zu machen. 2005 heuerte Diveroli seinen Freund David Packouz für die Firma an und zusammen suchten die beiden im Internet auf offiziellen Regierungsseiten nach Ausschreibungen im Bereich Rüstungsgüter. Das Angebot war groß, da während des Kalten Krieges große Mengen an Rüstungsgütern nach Osteuropa geschafft worden waren, diese jedoch dort nicht mehr benötigt wurden. AEY wurde bekannt dafür, große Konkurrenten mit unschlagbaren Preisen zu unterbieten und so eine große Anzahl der Aufträge zu erhalten. Ende 2006 hatten die beiden bereits über 10 Mio. USD Umsatz erzielt.

Anfang 2007 machte schließlich das Verteidigungsministerium der Vereinigten Staaten dem Unternehmen ein Angebot in Höhe von 298 Mio. USD, die verbündete Afghanische Nationalarmee für den Krieg gegen den Terror mit Waffen und Munition zu versorgen. In Albanien fanden Diveroli und Packouz die nötigen Rüstungsgüter, die ursprünglich aus China stammten. Aufgrund eines bestehenden US-Embargos gegen chinesische Militärgüter war im Vertrag jedoch ein Verbot für ebendiese festgehalten worden. Obwohl Diveroli und Packouz von der Herkunft der Waffen wussten, versuchten sie trotzdem, sie – getarnt als Waffen des albanischen Militärs – an die afghanische Armee zu liefern. Dies flog jedoch auf und im Januar 2011 wurden die beiden wegen Betrugs angeklagt. Diveroli wurde zu vier Jahren Haft verurteilt, Packouz zu sieben Monaten Hausarrest.

Die Geschichte wurde von dem Journalisten Guy Lawson aufgegriffen und 2011 in der Zeitschrift Rolling Stone veröffentlicht.

Lawson hat die Geschichte mittlerweile zudem in einem Buch mit dem Titel Arms and the Dudes (etwa zu deutsch Waffen und die Jungs) niedergeschrieben. (Quelle: Wikipedia)

Die Kanzlei Waldorf Frommer fordert  915,00 € für die illegale Verbreitung des urheberrechtlich geschützten " War Dogs in Filesharing-Netzwerken.
Die Waldorf Frommer Rechtsanwälte machen dabei einen Schadensersatz in Höhe von 700,00 € und einen Aufwendungsersatz, dahinter verbergen sich die Rechtsverfolgungskosten,  in Höhe von 215,00 € geltend.

Die abgemahnten Anschlussinhaber sollen den Film " War Dogs "  innerhalb eines peer-to-peer-Netzwerks (p2p) anderen Nutzern zur Verfügung gestellt und so öffentlich zugänglich gemacht haben.

Die öffentliche Zugänglichmachung erfolgte illegal, da die Rechteinhaberin Warner Bros. Entertainment GmbH   des Films War Dogs "  die hierfür notwendige Einwilligung nicht gegeben haben.


Aber wie bisher gelten auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte:

  • Setzen Sie sich nicht selbst mit der Waldorf Frommer Rechtsanwälte in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
  • Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung der geforderten Summe verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
  • Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
  • Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in einigen bestimmten  Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
  • Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
  • Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet dieses Familienmitglied selbst.
  • Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
  • Der BGH hat mit Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08 - „Sommer unseres Lebens" entschieden, dass für einen Anschlussinhaber keine Haftung bei ausreichend gesichertem WLAN besteht.
  • Die IT-Kanzlei Gerth hat Erfahrung mit mehr als 6.000 Abmahnungen wegen Filesharing und über 200 Gerichtsverfahren mit Abmahnkanzleien auf der Gegenseite und prüft, ob die Vorwürfe in der Abmahnung gerechtfertigt sind und der Anschlussinhaber überhaupt haftet. Gerne helfe ich Ihnen bundesweit und zu einem fairen Pauschalpreis mit dem Ziel, bei einem entsprechenden Sachverhalt die geforderte Summe zu drücken oder aber die Forderung komplett abzuweisen.
  • Abmahnungen wegen Filesharing der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte werden in der IT-Kanzlei Gerth nahezu täglich bearbeitet.
  • Für den Fall, dass der abgemahnte Anschlussinhaber weder als Täter, noch als Störer haften muss, sieht meine optimale Verteidigung so aus, dass keine Unterlassungserklärung und auch keine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben wird und dass keine Zahlung an die Abmahnkanzlei erfolgt.
  • Die drei BGH-Entscheidungen vom 11. Juni 2015, welche der BGH ganz originell Tauschbörse I, Tauschbörse II und Tauschbörse III benannt hat, haben Auswirkungen auf die Verteidigung gegen Abmahnungen wegen Filesharing, haben diese Entscheidungen die Verteidigung gegen eine Abmahnung nicht erleichtert. Daher ist auch oder gerade zukünftig die einzelfallbezogene Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen wichtig.
  • Die BGH-Entscheidungen vom 12. Mai 2016 I ZR 272/14, I ZR 1/15 – Tannöd , I ZR 43/15, I ZR 44/15, I ZR 48/15 - Everytime we touch und I ZR 86/15 – Everytime we touch haben massive Auswirkungen auf die Verteidigung gegen Abmahnungen wegen Filesharing da sie die Darlegungslast der Abgemahnten drastisch verstärt und ausgedehnt haben. Ebenso wurde wegen der Verjährungsfrist die bisherige Rechtsprechung gekippt. Forderungen aus Filesharing verjähren nicht nach 3, sondern erst nach 10 Jahren.
  • Der BGH hat mit dem  Urteil vom  06.10.2016, Az. I ZR 154/15-Afterlife in einen Grundsatzentscheidung zur Reichweite der sekundären Darlegungslast entschieden, dass ein abgemahnter Anschlussinhaber im Rahmen seiner zumutbaren Nachforschungspflicht eben gerade nicht dazu verpflichtet werden kann, Computer seiner Familienangehörigen zu untersuchen. Er sei, so der BGH, auch nicht verpflichtet den wahren Täter preiszugeben, sondern der beklagte Anschlussinhaber genüge seiner sekundären Darlegungslast bereits dadurch  dass  er die Zugriffsberechtigten benennt, die aus seiner Sicht als Täter in Betracht kommen. Und selbst unklare Aussagen von Zeugen gehen dem BGH nach zu Lasten der Abmahner, da diese ja auch die Beweislast trage.
  • Der BGH hat ganz aktuell mit dem Urteil vom 30. März 2017 - I ZR 19/16 – Loud nochmals zwei Sachen klargestellt und entschieden: Der Anschlussinhaber ist nicht verpflichtet, die Internetnutzung seines Ehegatten zu dokumentieren und dessen Computer auf die Existenz von Filesharing-Software zu untersuchen. Hat der Anschlussinhaber jedoch im Rahmen der ihm obliegenden Nachforschungen den Namen des Familienmitglieds erfahren, das die Rechtsverletzung begangen hat, muss er dessen Namen offenbaren, wenn er eine eigene Verurteilung abwenden will.



Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann.

Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen können.

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :05202 / 7 31 32
oder kostenfrei unter 0800 88 7 31 32 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de
in Verbindung setzen.

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