Donnerstag, 29. Juni 2017

Anwaltsarbeit am Sonntag Morgen, oder wie der geplante Vortrag "Medienrecht in der pädagogischen Praxis" zur Fragerunde mutierte

 Ab und zu bekommt der Anwalt ja eine Anfrage für einen Vortrag.  Am Sonntag sollte ich also im Rahmen der Zertifikatsfortbildung „Train@JuMP – Fachkraft für politische Jugendmedienbildung“ , welche sich an Pädagoginnen und Pädagogen richtet, die im weiten Feld der Jugendbildung tätig sind etwas zum Thema  "Medienrecht in der pädagogischen Praxis"  erzählen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer rekrutieren sich aus freien Medienpädagogin oder Sozialpädagogen, als Schulsozialarbeiterin oder politischer Bildner, als erfahrenen Kräften, Berufseinsteigern und Studierenden. Und es sollen auch Lehrerinnen und Lehrer dabei gewesen sein, also ein gewagtes Experiment im Minenfeld von Pädagogen zu dozieren.

Aber das "Haus Neuland" liegt nur 3 Minuten entfernt mit dem Auto, 5 mit dem Fahrrad, das musste wegen sintflutartgen Regenschauern aber in der Garage bleiben, und die Anfrage des Orgateams war so nett - also zugesagt.

Der Vortrag war fertig und dann kamen die ersten Fragen per Mail, die sich im Rahmen des ersten Tages, die Gruppe traf sich bereits freitags, aufgekommen sind.
Was soll ich sagen es war ein kurzweiliger Sonntagvormittag.

Sagt auch das Orgateam:
Rechtedschungel im Internet - das war das Thema am Wochenende für die Teilnehmenden unserer Zertifikatsfortbildung Train@JuMP. Von Freitag bis Sonntag haben sie sich einen Weg durchs Paragraphen-Dickicht geschlagen. Und auch durchs Unterholz im Teutoburger Wald: Neben #Urheberrecht#Streaming-Urteil & Co standen auch #Geocaching und das Erstellen digitaler Rallyes auf dem Programm. Riesen Dank an unseren geduldigen Gesprächspartner Fachanwalt Jan H. Gerth für's Beantworten unserer Fragen vor Ort!




Wenn dann zwei Tage später die Mail des Veranstalters kommt und so aussieht, dann ist es wohl ganz gut gelaufen.
Sehr geehrter Herr Gerth,
im Namen unseres Teams und aber auch ganz ausdrücklich der Seminargruppe möchte ich mich noch einmal bei Ihnen bedanken. Wir haben Sie als freundlichen Experten des Medienrechts und Anwaltsberufs erlebt und viele Antworten bekommen.
Zwei Zitate von Teilnehmenden möchte ich Ihnen mitgeben: „Herr Gerth war ganz und gar nicht so trocken, wie ich das von einem Anwalt gedacht hätte“ und „Schön war, dass er als Vater neben der rechtlichen Seite auch die praktische kennt und mitgedacht hat.“
Also, ein 100% positives Feedback von unserer Seite!

Was ist JuMP
JuMP steht für "Jugend, Medien, Partizipation". Das Projekt des Bielefelder Seminar- und Tagungszentrums Haus Neuland soll als Weiterbildungskampagne landesweit wirken. Gefördert wird JuMP durch das Ministerium für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen.

Das Projekt will die Medienkompetenz junger Menschen fördern, ihnen Beteiligungsformen vermitteln und so die Teilhabe an der Demokratie stärken. Der inhaltliche Schwerpunkt ist also »Partizipation 2.0«.

Dafür wartet Haus Neuland mit einem komplett ausgestatteten, hochmodernen Medienzentrum mit neuester Computertechnik und Schneideraum für Videos auf. Dort finden viele unterschiedliche Seminare statt. Für die Jugendlichen selbst und auch für Multiplikatorinnen und Multiplikatoren, die in Jugendzentren, an Schulen und anderen Jugendbildungsstätten tätig sind und ihr Wissen dort weitergeben.

Außerdem werden interessierte Menschen ausgebildet, die im Rahmen von Social-Media-Anwendungen Diskussionen moderieren und leiten können.

Klicken, Scrollen, Daddeln und Spielen. Die Neuen Medien können mehr. Sie bieten vielfältige Chancen, sich auch mit gesellschaftlichen und politischen Inhalten zu befassen. Das eigene Thema kreativ umsetzen, selber Filme drehen, Fotos machen, Texte schreiben und diese an den richtigen Stellen vernetzen – so finden Jugendliche ein Sprachrohr für ihre Belange.