Sonntag, 20. September 2015

Mit Tracers bringt Sasse & Partner für die Senator Film den Filesharern die Abmahnung nicht stilecht per Fahrradkurier

Bei der Kanzlei Sasse & Partner aus Hamburg finden sich auch immer wieder Filme der Firma Senator Film Verleih GmbH Mir liegen nun Abmahnungen der Kanzlei Sasse & Partner vor  mit dem Vorwurf von Rechtsverletzungen an den Urheberrechten der Senator Film Verleih GmbH für den Actionfilm Tracers.

Der Twilight-Star Taylor Lautner spielt in dem actiongeladenen Parkour-Thriller Tracers einen New Yorker Fahrradkurier, der sich in das falsche Mädchen verliebt.

Handlung von Tracers
New York ist allein vom Verkehrsaufkommen her ein heißes Pflaster. Davon kann Cam (Taylor Lautner) eine ganze Liedersammlung singen. Schließlich verdingt sich Cam in einer der verkehrsträchtigsten Metropolen der Welt als Fahrradkurier. Hindernisse sind für ihn im Wettlauf mit der Lieferzeit schier nicht existent. Doch eine schicksalhafte Begegnung stößt Cam sprichwörtlich in eine neue, vertikale Welt, die es zu erobern gilt. Denn Nikki (Marie Avgeropoulos), mit der er auf einer Tour zusammenprallt, ist Parcour-Künstlerin.

Die Grenzerweiterung sowie Nikki selbst sind für Cam von großem Reiz. Doch dann erfährt er, dass Nikki und ihre Freunde ihre Fertigkeiten nicht allein zum sportiven Zeitvertreib nutzen, sondern um spektakuläre Überfälle durchzuführen. Aus Geldnot, und um Nikki nah zu sein, schließt sich Cam dem Trupp zunächst an. Als er jedoch sieht, mit welcher Skrupellosigkeit Nikkis Kumpanen vorgehen, wird aus dem anfänglichen Nervenkitzel blutiger Ernst – und Cam muss sich entscheiden, auf welcher Seite des Abgrundes er steht.

Allein die Anzahl der an Tracers beteiligten Drehbuchautoren liest sich wie die Besetzungsliste eines ganzen Films: So waren in verschiedener Weise Leslie Bohem, Matt Johnson, T.J. Scott sowie Kevin Lund am Skript beteiligt. Die Regie übernahm Daniel Benmayor (Paintball).

Für Hauptdarsteller Taylor Lautner war Tracers erst der zweite Nicht-Franchise-Film der Post-Twilight-Ära nach Atemlos – Gefährliche Wahrheit.


Dem abgemahnten Anschlussinhaber wird vorgeworfen den Film  „Tracers“ der Öffentlichkeit durch die Teilnahme an Filesharing-Netzwerken (peer-to-peer-Netzen) entweder selbst unberechtigt zur Verfügung gestellt oder Dritten dies über den eigenen Anschluss ermöglich zu haben.
Die Kanzlei Sasse & Partner fordert neben der Abgabe eine strafbewehrten Unterlassungserklärung und der sofortigen Löschung des Computerspiels  zur Abgeltung aller Ansprüche eine pauschale Zahlung in Höhe von 800,00 € für Rechtsanwaltskosten und Schadensersatz. Damit sei dann die Angelegenheit erledigt.
Aber wie bisher gelten auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei Sasse & Partner:

  • Setzen Sie sich nicht selbst mit der Kanzlei Sasse & Partner in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
  • Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung der geforderten Summe verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
  • Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
  • Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in einigen bestimmten  Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
  • Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
  • Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet dieses Familienmitglied selbst.
  • Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
  • Der BGH hat mit Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08 - „Sommer unseres Lebens" entschieden, dass für einen Anschlussinhaber keine Haftung bei ausreichend gesichertem WLAN besteht.
  • Die IT-Kanzlei Gerth hat Erfahrung mit mehr als 5.000 Abmahnungen wegen Filesharing und über 100 Gerichtsverfahren mit Abmahnkanzleien auf der Gegenseite und prüft, ob die Vorwürfe in der Abmahnung gerechtfertigt sind und der Anschlussinhaber überhaupt haftet. Gerne helfe ich Ihnen bundesweit und zu einem fairen Pauschalpreis mit dem Ziel, bei einem entsprechenden Sachverhalt die geforderte Summe zu drücken oder aber die Forderung komplett abzuweisen
  • Für den Fall, dass der abgemahnte Anschlussinhaber weder als Täter, noch als Störer haften muss, sieht meine optimale Verteidigung so aus, dass keine Unterlassungserklärung und auch keine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben wird und dass keine Zahlung an die Abmahnkanzlei erfolgt.
  • Ob und welche Folgen die drei aktuellen BGH-Entscheidungen vom 11. Juni 2015, welche der BGH ganz originell Tauschbörse I, Tauschbörse II und Tauschbörse III benannt hat, zukünftig auf die Verteidigung gegen Abmahnungen wegen Filesharing haben werden, wird man ganz sicher erst nach der Veröffentlichung der schriftlichen Urteilsbegründung ermessen können. Schon jetzt lässt sich aber mutmaßen, dass diese Entscheidungen die Verteidigung gegen eine Abmahnung nicht erleichtern werden. Daher ist auch oder gerade zukünftig die einzelfallbezogene Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen wichtig.

Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann.

Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen können.

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :05202 / 7 31 32
oder kostenfrei unter 0800 88 7 31 32 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de

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