Samstag, 8. August 2015

Der Klamauk "Let’s be Cops – Die Party Bullen" bekommt viele miese Kritiken findet aber dennoch Fans bei Waldorf Frommer und den Filesharern

Die Kanzlei Waldorf Frommer mahnt aktuell für Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH angebliches Filesharing an dem  US-amerikanischen Film aus dem Jahr 2014 Let’s be Cops – Die Party Bullen ab.

Handlung
Die zwei langjährigen Freunde Justin, ein nicht gerade erfolgreicher Videospieldesigner, und Ryan, ein ehemaliger College-Quarterback, erinnern sich an ihren einst geschlossenen Pakt: Wenn sie es nicht „geschafft“ haben in Los Angeles, bevor sie 30 Jahre alt sind, ziehen beide wieder zurück in ihre Heimat nach Columbus, Ohio. Während die beiden eine Bar verlassen, wird ihr Auto von einem anderen Fahrzeug voller Albaner gerammt. Durch Einschüchterung und Muskelspiel machen diese den beiden klar, nichts weiter zu unternehmen.

Kritiken
Andreas Staben von Filmstarts schrieb in seiner Kritik, dass der Film eine „weitgehend unlustige und in die Länge gezogene Fake-Cop-Komödie“ sei.

Frank Scheck von The Hollywood Reporter schrieb am 13. August 2014: „Das Drehbuch von Nicholas Thomas und Regisseur Luke Greenfield schafft es nicht den potenziell humorvollen Witzen das notwendige Leben einzuhauchen, um für echte Lacher zu sorgen. Nahezu alle Witze gehen mächtig daneben.“

Mark Kermode von The Guardian schrieb am 31. August 2014: „Luke Greenfields Cop-Komödie ist so langweilig, unlustig, ärgerlich und schlecht, dass es ein Verbrechen ist.“

Birgit Roschy von epd Film urteilte, dass „neben der grobmotorischen Regie [...] seine fast durchgängige Einfallslosigkeit“ das „hervorstechende Merkmal des Films“ sei. Seine Widersprüchlichkeit ersticke den „Witz oft im Keim“.

Sonstiges
Die Dreharbeiten zum Film begannen im Mai 2013 in Atlanta, Georgia und endeten im Juli 2013. Das Budget betrug 17 Millionen Dollar. Der Film startete am 13. August 2014 in den USA und in Großbritannien. Das weltweite Einspielergebnis beträgt über 129 Millionen Dollar. Die DVD- und Blu-ray-Veröffentlichung in den Vereinigten Staaten fand am 11. November 2014 statt.

In die deutschen Kinos kam der Film am 8. Januar 2015. (Quelle: Wikipedia)

Die Kanzlei Waldorf Frommer fordert  815,00 € für die illegale Verbreitung des urheberrechtlich geschützten Films " Let’s be Cops – Die Party Bullen“ in Filesharing-Netzwerken.

Die abgemahnten Anschlussinhaber sollen den Film Let’s be Cops – Die Party Bullen innerhalb eines peer-to-peer-Netzwerks (p2p) anderen Nutzern zur Verfügung gestellt und so öffentlich zugänglich gemacht haben.

Die öffentliche Zugänglichmachung erfolgte illegal, da die Rechteinhaberin Warner Bros. Entertainment GmbH des Films Let’s be Cops – Die Party Bullen die hierfür notwendige Einwilligung nicht gegeben haben.

Die Waldorf Frommer Rechtsanwälte machen dabei einen Schadensersatz in Höhe von 600,00 € und einen Aufwendungsersatz, dahinter verbergen sich die Rechtsverfolgungskosten,  in Höhe von 215,00 € geltend.

Aber wie bisher gelten auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte:

  • Setzen Sie sich nicht selbst mit der Waldorf Frommer Rechtsanwälte in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
  • Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung der geforderten Summe verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
  • Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
  • Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in einigen bestimmten  Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
  • Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
  • Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet dieses Familienmitglied selbst.
  • Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
  • Der BGH hat mit Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08 - „Sommer unseres Lebens" entschieden, dass für einen Anschlussinhaber keine Haftung bei ausreichend gesichertem WLAN besteht.
  • Die IT-Kanzlei Gerth hat Erfahrung mit mehr als 5.000 Abmahnungen wegen Filesharing und über 100 Gerichtsverfahren mit Abmahnkanzleien auf der Gegenseite und prüft, ob die Vorwürfe in der Abmahnung gerechtfertigt sind und der Anschlussinhaber überhaupt haftet. Gerne helfe ich Ihnen bundesweit und zu einem fairen Pauschalpreis mit dem Ziel, bei einem entsprechenden Sachverhalt die geforderte Summe zu drücken oder aber die Forderung komplett abzuweisen
  • Für den Fall, dass der abgemahnte Anschlussinhaber weder als Täter, noch als Störer haften muss, sieht meine optimale Verteidigung so aus, dass keine Unterlassungserklärung und auch keine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben wird und dass keine Zahlung an die Abmahnkanzlei erfolgt.
  • Ob und welche Folgen die drei aktuellen BGH-Entscheidungen vom 11. Juni 2015, welche der BGH ganz originell Tauschbörse I, Tauschbörse II und Tauschbörse III benannt hat, zukünftig auf die Verteidigung gegen Abmahnungen wegen Filesharing haben werden, wird man ganz sicher erst nach der Veröffentlichung der schriftlichen Urteilsbegründung ermessen können. Schon jetzt lässt sich aber mutmaßen, dass diese Entscheidungen die Verteidigung gegen eine Abmahnung nicht erleichtern werden. Daher ist auch oder gerade zukünftig die einzelfallbezogene Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen wichtig.

Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann.

Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen können.

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :05202 / 7 31 32
oder kostenfrei unter 0800 88 7 31 32 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de

in Verbindung setzen.