Dienstag, 28. Juli 2015

WeSaveYourCopyrights Rechtsanwaltsgesellschaft mbH mahnt für Crystalis Entertainment UG Filesharing an der TV-Serie „Black Sails“ ab

Mir liegen Abmahnungen der Anwaltskanzlei WeSaveYourCopyrights Rechtsanwaltsgesellschaft mbH aus Frankfurt  vor mit dem Vorwurf der Urheberrechtsverletzungen an der TV-Serie  „Black Sails“. In diesen Abmahnungen moniert die Anwaltskanzlei WeSaveYourCopyrights Rechtsanwaltsgesellschaft mbH die Verletzung der Rechte der Berliner Firma  Crystalis Entertainment UG (haftungsbeschränkt).

Black Sails ist eine US-amerikanische Abenteuerserie, die von Jonathan E. Steinberg und Robert Levine für den Kabelsender Starz entwickelt wurde. Die Fernsehserie erzählt die Vorgeschichte zu Robert Louis Stevensons Roman Die Schatzinsel und integriert zugleich historische Piraten wie Jack Rackham, Anne Bonny, Charles Vane, Benjamin Hornigold und Edward Low sowie historische Ereignisse wie den Untergang der Urca de Lima mit in die Handlung. Produziert wird sie unter anderem von Michael Bay. Die Erstausstrahlung in den Vereinigten Staaten erfolgte am 25. Januar 2014 auf dem Sender Starz.

Die Ereignisse spielen etwa 20 Jahre vor der Handlung des Romans Die Schatzinsel: Im Jahr 1715 macht Captain Flint mit seiner Crew Jagd auf das spanische Schatzschiff Urca de Lima. Mit der erhofften großen Beute wollen sich die Piraten auf der Karibikinsel New Providence Island zur Ruhe setzen, die zu jener Zeit von Gesetzlosen, Prostituierten und entflohenen Sklaven bevölkert ist und von der Familie Guthrie wirtschaftlich beherrscht wird. In dem Piraten Charles Vane, zu dessen Crew auch die Piraten Anne Bonny und Jack Rackham gehören, haben Flint und seine Mannschaft einen gefährlichen Konkurrenten.

Die deutsche Synchronisation entsteht nach einem Dialogbuch von Holger Twellmann und unter der Dialogregie von Dietmar Wunder durch die Synchronfirma Scalamedia GmbH in Berlin. (Quelle: Wikipedia)

Dem abgemahnten Anschlussinhaber wird vorgeworfen Serienfolgen der TV-Serie  „Black Sails“. der Öffentlichkeit durch die Teilnahme an Filesharing-Netzwerken (peer-to-peer-Netzen) entweder selbst unberechtigt zur Verfügung gestellt oder Dritten dies über den eigenen Anschluss ermöglich zu haben.

Die öffentliche Zugänglichmachung erfolgte illegal, da die Rechteinhaberin Crystalis Entertainment UG (haftungsbeschränkt) der TV-Serie Black Sails die hierfür notwendige Einwilligung nicht gegeben haben.

Die Kanzlei WeSaveYourCopyrights Rechtsanwaltsgesellschaft mbH fordert neben der Abgabe einer Unterlassungserklärung auch die Zahlung eines pauschalen Vergleichsbetrages in Höhe von 850,00 € für die Anwaltskosten und den Schadensersatz für die illegale Verbreitung der urheberrechtlich geschützten TV-Serie " Black Sails“    in Filesharing-Netzwerken.

Aber wie bisher gelten auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei WeSaveYourCopyrights Rechtsanwaltsgesellschaft mbH:

  • Setzen Sie sich nicht selbst mit der Kanzlei  WeSaveYourCopyrights Rechtsanwaltsgesellschaft mbH in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
  • Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung der geforderten Summe verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
  • Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
  • Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in einigen bestimmten  Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
  • Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
  • Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet dieses Familienmitglied selbst.
  • Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
  • Der BGH hat mit Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08 - „Sommer unseres Lebens" entschieden, dass für einen Anschlussinhaber keine Haftung bei ausreichend gesichertem WLAN besteht.
  • Die IT-Kanzlei Gerth hat Erfahrung mit mehr als 5.000 Abmahnungen wegen Filesharing und über 100 Gerichtsverfahren mit Abmahnkanzleien auf der Gegenseite und prüft, ob die Vorwürfe in der Abmahnung gerechtfertigt sind und der Anschlussinhaber überhaupt haftet. Gerne helfe ich Ihnen bundesweit und zu einem fairen Pauschalpreis mit dem Ziel, bei einem entsprechenden Sachverhalt die geforderte Summe zu drücken oder aber die Forderung komplett abzuweisen
  • Für den Fall, dass der abgemahnte Anschlussinhaber weder als Täter, noch als Störer haften muss, sieht meine optimale Verteidigung so aus, dass keine Unterlassungserklärung und auch keine modifizierte Unterlassungserklärung abgegeben wird und dass keine Zahlung an die Abmahnkanzlei erfolgt.
  • Ob und welche Folgen die drei aktuellen BGH-Entscheidungen vom 11. Juni 2015, welche der BGH ganz originell Tauschbörse I, Tauschbörse II und Tauschbörse III benannt hat, zukünftig auf die Verteidigung gegen Abmahnungen wegen Filesharing haben werden, wird man ganz sicher erst nach der Veröffentlichung der schriftlichen Urteilsbegründung ermessen können. Schon jetzt lässt sich aber mutmaßen, dass diese Entscheidungen die Verteidigung gegen eine Abmahnung nicht erleichtern werden. Daher ist auch oder gerade zukünftig die einzelfallbezogene Verteidigung gegen Filesharing-Abmahnungen wichtig.

Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann.

Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen können.

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :05202 / 7 31 32
oder kostenfrei unter 0800 88 7 31 32 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de

in Verbindung setzen.