Samstag, 11. Juli 2015

Mit "Selma" mahnt Waldorf Frommer Filesharing an einem sehr guten Film ab, jenseits der großen Blockbuster

Die Kanzlei Waldorf Frommer mahnt aktuell für STUDIOCANAL GMBH angebliches Filesharing an dem  US-amerikanischen Film aus dem Jahr 2014 Selma ab.

Selma ist ein amerikanisches Geschichtsdrama von Ava DuVernay aus dem Jahr 2014. Der Film behandelt die Selma-nach-Montgomery-Märsche aus dem Jahr 1965. Die Premiere fand am 11. November 2014 im Rahmen des AFI Festivals statt. Seit dem 19. Februar 2015 ist der Film in deutschen Kinos zu sehen.

Der Film wurde für vier Golden Globe Awards und zwei Oscars nominiert, darunter jeweils auch für den besten Film.

Der Film Selma wurde von Celador Films unter Leitung von Christian Colson entwickelt und produziert; Ko-Produzenten waren Harpo Films, eine Produktionsfirma von Oprah Winfrey, Plan B Entertainment, eine Produktionsfirma von Brad Pitt, und Paramount Pictures.
Ava DuVernay ist die erste schwarze Regisseurin, die für einen Golden Globe nominiert wurde.

Die Titelmusik zum Film Selma stammt von John Legend und Common, die dafür einen Golden Globe für den besten Originalsong erhielten, sowie einen Oscar für den besten Filmsong.
(Quelle:Wikipedia)
Die Kanzlei Waldorf Frommer fordert  815,00 € für die illegale Verbreitung des urheberrechtlich geschützten Films " Selma“     in Filesharing-Netzwerken.

Die abgemahnten Anschlussinhaber sollen den Film Selma innerhalb eines peer-to-peer-Netzwerks (p2p) anderen Nutzern zur Verfügung gestellt und so öffentlich zugänglich gemacht haben.

Die öffentliche Zugänglichmachung erfolgte illegal, da die Rechteinhaberin STUDIOCANAL GMBH des Films Selma die hierfür notwendige Einwilligung nicht gegeben haben.

Die Waldorf Frommer Rechtsanwälte machen dabei einen Schadensersatz in Höhe von 600,00 € und einen Aufwendungsersatz, dahinter verbergen sich die Rechtsverfolgungskosten,  in Höhe von 215,00 € geltend.

Aber wie bisher gelten auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte:

  • Setzen Sie sich nicht selbst mit der Waldorf Frommer Rechtsanwälte in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
  • Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung der geforderten Summe verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
  • Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
  • Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in einigen Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
  • Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
  • Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet dieses Familienmitglied selbst.
  • Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
  • Der BGH hat mit Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08 - „Sommer unseres Lebens" entschieden, dass für einen Anschlussinhaber keine Haftung bei ausreichend gesichertem WLAN besteht.
  • Wenn der Verstoß nicht durch den Anschlussinhaber selbst begangen worden ist, kann zumindest eine deutliche Reduzierung der Forderung erreicht werden.
  • An dem Vorgehen ändern auch nichts die am 11.06.2015 ergangenen Urteile des BGH, Tauschbörse I, Tauschbörse II und Tauschbörse III; auch wenn die Abmahner dies zunehmend Glauben lassen wollen. Bei den entschiedenen Fällen handelt es sich um Entscheidungen nach altem Recht und ganz spezielle Konstellationen bei den abgemahnten Anschlussinhabern.


Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann.

Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen können.

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :0800 88 7 31 32
oder: 05202 / 73132 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de

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