Samstag, 20. Juni 2015

"Nachts im Museum" führt auch in der 3. Variante nicht nur zum geheimnisvollen Grabmal, sondern auch von Filesharing-Netzwerk direkt zu Waldorf Frommer

Die Kanzlei Waldorf Frommer mahnt aktuell für Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH  angebliches Filesharing an der  US-amerikanischen Filmkomödie aus dem Jahr 2014 Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal (Originaltitel: Night at the Museum: Secret of the Tomb) ab.

Regie führte  Shawn Levy aus dem Jahr 2014, der mit dieser Fortsetzung seine Filme Nachts im Museum (Originaltitel Night at the Museum/2006) und Nachts im Museum 2 (Originaltitel: Night at the Museum: Battle of the Smithsonian/2009) fortsetzt. In dem dritten Teil des Franchises verschlägt es Nachtwächter Larry Daley ins British Museum in London, wo die magische Tafel von Ahkmenrah erneut unterschiedlichste Museumsstücke zum Leben erweckt. In den Hauptrollen sind Ben Stiller und Robin Williams zu sehen, in Nebenrollen unter anderem Owen Wilson, Ricky Gervais und Ben Kingsley.

Nachts im Museum 3 kam am 18. Dezember 2014 in die deutschen Kinos. In den USA startete der Film einen Tag später, am 19. Dezember 2014.
Es handelt sich um einen der letzten Filme von Robin Williams, welcher kurz vor Ende der Dreharbeiten verstarb. Außerdem war es der letzte Film von Mickey Rooney, dessen Filmkarriere über einen Zeitraum von 88 Jahren 300 Filme umfasste.

Hugh Jackman und Alice Eve haben im Film einen gemeinsamen Gastauftritt. Sie spielen sich selbst als Hauptdarsteller eines Musicals.
Die Handlung Nachts im Museum (Originaltitel Night at the Museum) von beruht auf dem 1993 veröffentlichten Kinderbuch The Night at the Museum des kroatischen Illustrators Milan Trenc.(Quelle:Wikipedia)

Die Kanzlei Waldorf Frommer fordert  815,00 € für die illegale Verbreitung des urheberrechtlich geschützten Films " Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmal“   in Filesharing-Netzwerken.

Die abgemahnten Anschlussinhaber sollen den Film Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmalinnerhalb eines peer-to-peer-Netzwerks (p2p) anderen Nutzern zur Verfügung gestellt und so öffentlich zugänglich gemacht haben.

Die öffentliche Zugänglichmachung erfolgte illegal, da die Rechteinhaberin Twentieth Century Fox Home Entertainment Germany GmbH  des Films Nachts im Museum: Das geheimnisvolle Grabmaldie hierfür notwendige Einwilligung nicht gegeben haben.

Die Waldorf Frommer Rechtsanwälte machen dabei einen Schadensersatz in Höhe von 600,00 € und einen Aufwendungsersatz, dahinter verbergen sich die Rechtsverfolgungskosten,  in Höhe von 215,00 € geltend.

Aber wie bisher gelten auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte:

  • Setzen Sie sich nicht selbst mit der Waldorf Frommer Rechtsanwälte in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
  • Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung der geforderten Summe verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
  • Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
  • Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in einigen Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
  • Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
  • Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet dieses Familienmitglied selbst.
  • Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
  • Der BGH hat mit Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08 - „Sommer unseres Lebens" entschieden, dass für einen Anschlussinhaber keine Haftung bei ausreichend gesichertem WLAN besteht.
  • Wenn der Verstoß nicht durch den Anschlussinhaber selbst begangen worden ist, kann zumindest eine deutliche Reduzierung der Forderung erreicht werden.
  • An dem Vorgehen ändern auch nichts die am 11.06.2015 ergangenen Urteile des BGH, Tauschbörse I, Tauschbörse II und Tauschbörse III; auch wenn die Abmahner dies zunehmend Glauben lassen wollen. Bei den entschiedenen Fällen handelt es sich um Entscheidungen nach altem Recht und ganz spezielle Konstellationen bei den abgemahnten Anschlussinhabern.

Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann.

Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen können.

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :0800 88 7 31 32
oder: 05202 / 73132 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de

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