Mittwoch, 17. Juni 2015

Mandate bei denen man neidisch werden könnte - Peter Gauweiler geht für das Emirat Quatar gegen DFB-Präsidenten Theo Zwanziger vor

Lange wurde im Bundestag   geschwurbelt und kritisiert, wieso und dass der ehemalige Bundestagsabgeordnete Peter Gauweiler an der Spitze der Nebenverdienstkönige des Bundestages liegen würde. 

Der Mann ist halt Partner der renommierten Rechtsanwaltskanzlei Bub, Gauweiler und Partner und hat mal wieder, wenn man den Medien glauben darf einen potenten Mandanten mit einem bekannten Gegner in einem spektakulären Fall an Land ziehen können.

Kollege Gauweiler vertritt den Staat Qatar gegen den ehemaligen Präsidenten des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Theo Zwanziger in der juristischen Auseinandersetzung um eine Äußerung Zwanzigers, der die Qatarer als „Krebsgeschwür des Weltfußballs“ bezeichnet hatte. 

Die Rechtsanwaltskanzlei Bub, Gauweiler und Partner  habe Zwanziger die Aufforderung zur Abgabe einer Unterlassungsverpflichtungserklärung an seine Heimatadresse in Rheinland-Pfalz zugestellt.

Es ist nicht davon auszugehen, dass Zwanziger die Unterlassungserklärung abgeben wird, sondern sich bestimmt von einem Fachanwalt für Urheber- und Medienrecht beraten lassen wird.

Und dann dürfte es zu einem Showdown vor einem deutschen Gericht kommen.


Manchmal könnte man ja schon neidisch werden. Aber auch nur manchmal.