Sonntag, 7. Dezember 2014

Die Malibu Media LLC. hat immer die tollsten Namen für ihre Streifen - Spanish Heat ist das neueste Machwerk für das FAREDS Abmahnschreiben losschickt

Die Kanzlei FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH  aus Hamburg  verschickt Abmahnungen   mit dem Vorwurf von Rechtsverletzungen an Urheberrechten der Firma  „Malibu Media LLC.". Aktuell soll der Erotikstreifen   „Spanish Heat”  betroffen sein. In diesen Abmahnungen moniert die Kanzlei FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH die Verletzung der Rechte der Firma  „Malibu Media LLC.“.

Dem abgemahnten Anschlussinhaber wird vorgeworfen den Film   „Spanish Heat” der Öffentlichkeit durch die Teilnahme an Filesharing-Netzwerken (peer-to-peer-Netzen) entweder selbst unberechtigt zur Verfügung gestellt oder Dritten dies über den eigenen Anschluss ermöglich zu haben. Es wird die Abgabe einer Unterlassungserklärung, sowie die Zahlung eines pauschalen Vergleichsbetrages in Höhe von 735,00 € für die Anwaltskosten (215,00 €),  pauschale Ermittlungskosten (20,00 €) und Schadensersatz (500,00 €) gefordert.

Der wichtigste Rat:
1.)   Handeln Sie nicht überstürzt:.
2.)   Zahlen Sie den geforderten Vergleichsbetrag nicht, auch wenn Ihnen dieser als besonders günstig erscheint.  
3.)   Unterschreiben Sie die vorformulierte Unterlassungserklärung nicht ohne vorherige fachkundige Prüfung des Sachverhaltes durch einen Fachanwalt.
Den von der Kanzlei FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH  geltend gemachten Ansprüchen lässt sich angesichts der jüngsten Rechtsprechung zum Filesharing, insbesondere für Pornofilmchen, eine Menge entgegenhalten:

So hat etwa das LG München I mit Beschluss vom 29. Mai 2013, Az. 7 O 22293/12 einem Pornofilm die zur Bejahung des Urheberrechtsschutzes erforderliche Gestaltungshöhe als Ergebnis eines individuellen geistigen Schaffens abgesprochen.
Damit scheiden dann von vornherein sämtliche mit der Abmahnung geltend gemachten Ansprüche aus.

Die Ansprüche auf Schadensersatz und Kostenerstattung entfallen zudem, wenn der abgemahnte Anschlussinhaber zum einen Umstände darlegen kann, aus denen sich die ernsthafte Möglichkeit eines anderen Geschehensablaufs, nämlich die Alleintäterschaft eines anderen Nutzers, ergibt und er zum anderen seinen Hinweis- und Kontrollpflichten hinsichtlich der Nutzung seines Internetanschlusses durch Dritte nachgekommen ist.
Selbst wenn trotz der guten Argumente gegen eine Verantwortung des Anschlussinhabers  der Kostenerstattungsanspruch dem Grunde nach gegeben sein sollte, wird dieser sich der Höhe nach nicht auf die von der Gegenseite angesetzten 735,00 € belaufen.

So hat etwa das Amtsgericht Halle/Saale, Urteil vom 24.11.2009, Az. 95 C 3268/09, den Streitwert für das Bereitstellen von Pornofilmen auf nur 1.200,00 € festgesetzt. Die zu erstattenden Anwaltsgebühren belaufen sich dann auf höchstens 169,50 €.

Das das Amtsgericht Hamburg hat in einer Verfügung vom  27.07.2013, Az.: 31 a C 108/13 wiederum die Wertungen des erst in Kraft tretenden Gesetzes gegen unseriöse Geschäftspraktiken (BT-Drucksache 17/13057), wonach der für eine Abmahnung wegen Filesharing anzusetzende Gegenstandswert maximal bei 1.000,00 € liegt, in sein richterliches Ermessen zur Bestimmung des für die Höhe der gegebenenfalls zu erstattenden Anwaltskosten maßgeblichen Gegenstandswertes einfließen. Danach betragen die erstattungsfähigen Anwaltskosten höchstens 124,00 €.

Nutzen Sie die von der Kanzlei FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH gesetzte Frist, sich fachanwaltlich beraten zu lassen. Die von der Kanzlei FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH  gesetzten Fristen sollten aber unbedingt beachtet werden, da andernfalls eine teure gerichtliche Auseinandersetzung droht.

Eine optimale fachanwaltliche Beratung wird Ihnen dagegen aufzeigen können, dass  die für Ihren speziellen Einzelfall passende Strategie die Belastung durch eine modifizierte Unterlassungserklärung oder die überzogene Kostenforderung auf ein erträgliches Minimum reduziert werden kann. Selbst mit den Kosten für die fachanwaltliche Beratung werden Sie in der Regel die Angelegenheit kostengünstiger klären und lösen können, als wenn Sie vorschnell mit der Kanzlei FAREDS Rechtsanwaltsgesellschaft mbH Kontakt aufnehmen.

Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann. Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax. Wenn  Sie mir auch eine Rückrufnummer mitteilen, rufe ich Sie auch kurzfristig zurück.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen würden.

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :05202 / 7 31 32
oder 0800 88 7 31 32 (kostenfrei) ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de

in Verbindung setzen.