Donnerstag, 23. Oktober 2014

"Person of Interest" hat so viel deutsche Fans, dass schon die US-Version der 4. Staffel es in Filesharing-Netzwerke schafft, aber da schon die Maschine von Waldorf Frommer

Die Kanzlei Waldorf Frommer mahnt aktuell für die Warner Bros. Entertainment GmbH angebliches Filesharing an der Folge 2 Nautilus  der 4. Staffel der US-amerikanischen Krimi-Science-Fiction-Fernsehserie „Person of Interest“ " des britischen Drehbuchautors Jonathan Nolan ab. Die 4. Staffel wird zur Zeit nur in den USA ausgestrahlt; die Folge Nautilus lief am 30.09.2014 auf dem US-amerikanischen Sender CBS.

Ausgangspunkt der Serie „Person of Interest“ ist die „Maschine“: Der geheimnisvolle Computerprogrammierer Harold Finch (gespielt von dem Emmy-Preisträger und dem bisher einmaligen Golden-Globe-Nominierten Michael Emerson) hat sie entwickelt und ihre Software programmiert. Sie tut nichts anderes, als alle verfügbaren Überwachungsdaten - Funk, Handygespräche, Sicherheitskameras - zu verarbeiten und das Vorkommen von Gewalt vorherzusagen. Entwickelt und mit Daten gefüttert wurde und wird die Maschine von der US-Regierung, die damit nach dem Anschlägen vom 11. September weitere Terroranschläge verhindern will. Und so interessiert sich die US-Regierung auch nur für die „terroristischen“ Gewalttaten, die die Maschine vorhersagt.

Doch Finch, der mit seinen Sicherheitsvorkehrungen dafür sorgte, dass niemand die Maschine Zweckentfremden konnte, hat sich letztendlich selbst eine kleine Hinterttür offen gelassen: Die Maschine spielt ihm, der sich nach ihrer Programmierung in den Untergrund zurückziehen musste, die Social Security Number von Personen zu, in deren Umfeld es zu Gewalt kommen wird. Aber: Finch weiß nie, ob die nächste Nummer einem „Opfer“ oder einem „Täter“ gehören wird.

Schließlich „überzeugt“ Finch den ehemaligen CIA-Killer John Reese (Jim Caviezel, „The Prisoner“) davon, ihm bei seinen Ermittlungen zu helfen und Menschenleben zu retten. Eher unfreiwillig werden die beiden sehr unterschiedlichen Detectives Lionel Fusco (Kevin Chapman) und Joss Carter (Taraji P. Henson) vom New York Police Departement in die Arbeit von Finch und Rees hinein gezogen.

Die Serie „Person of Interest“ besticht durch eine vielschichtige Handlung. Neben dem Fall der Woche stehen als größere Handlungsbögen die jeweiligen Vorgeschichten von Finch und Reese im Mittelpunkt, die beide zwar miteinander ein vertrauensvolles Verhältnis haben, einander jedoch möglichst wenig in die Karten blicken lassen wollen. So haben beide ihre geheimnisvollen Gegner: Reese seine ehemaligen Arbeitgeber bei der CIA und Finch als von seinen Verfolgern nur vermuteter Bewahrer von wertvollen Geheimnissen über die Maschine. Daneben geht es um die beiden sehr unterschiedlichen Unterstützer des Teams in der Polizei und eine größere Polizeiverschwörung im Großstadtdschungel New York City sowie das immer präsente Gegensatzpaar von Privatsphäre und Sicherheit.
(Quelle: http://www.serienjunkies.de/person-of-interest/)

Die Kanzlei Waldorf Frommer fordert  519,50 € für die illegale Verbreitung einer urheberrechtlich geschützten Serienfolge der Serie  „Person of Interest“ " in Filesharing-Netzwerken.

Die Waldorf Frommer Rechtsanwälte machen dabei einen Schadensersatz in Höhe von 350,00 € und einen Aufwendungsersatz, dahinter verbergen sich die Rechtsverfolgungskosten,  in Höhe von 169,50 € geltend.

Aber wie bisher gelten auch für die neuen Abmahnungen der Kanzlei Waldorf Frommer Rechtsanwälte:

  • Setzen Sie sich nicht selbst mit der Waldorf Frommer Rechtsanwälte in Verbindung! Jede noch so unbedachte Äußerung würde zu rechtlich nachteiligen Folgen führen.
  • Unterschreiben Sie die vorgefertigte Unterlassungserklärung auf keinen Fall, da Sie sich dann auch zur Zahlung der geforderten 519,50 € verpflichten und ein Schuldeingeständnis abgeben.
  • Aufgrund der gravierenden Rechtsfolgen und der technischen Fehlerbelastung der Ermittlung der IP-Adresse sollte die Abmahnung fachanwaltlich überprüft werden.
  • Trotz der zweifelhaften Rechtslage und der oft fehlerbehafteten Feststellung der Downloads empfiehlt sich in den meisten Fällen die Abgabe einer modifizierten Unterlassungserklärung.
  • Prüfen Sie, ob der abgemahnte Verstoß tatsächlich über Ihren Anschluss begangen worden ist – ganz gleich ob von Ihnen selbst oder einer anderen Person, die Ihren Anschluss benutzte (Ehepartner, Lebenspartner, Kinder, Enkel, Patienten, Mieter, Kunden, Besucher).
  • Der BGH hat entschieden, dass der Anschlussinhaber nicht für volljährige Familienmitglieder und Mitbewohner haftet, die ohne seine Kenntnis Rechtsverletzungen begehen (BGH, Urteil vom 8. Januar 2014 - I ZR 169/12 - BearShare). In diesem Fall haftet dieses Familienmitglied selbst.
  • Haben Minderjährige die Urheberrechtsverletzungen begangen, so hängt die Haftung der Eltern hierfür davon ab, ob sie ihre Kinder über die verbotene Teilnahme an Internettauschbörsen im Vorfeld aufgeklärt haben und zu keiner Zeit davon ausgehen konnten, dass ihr Kind sich nicht an das Verbot hält (BGH, Urteil vom 15.11.2012 – I ZR 74/12 - Morpheus ).
  • Der BGH hat mit Urteil vom 12. Mai 2010, Az. I ZR 121/08 - „Sommer unseres Lebens" entschieden, dass für einen Anschlussinhaber keine Haftung bei ausreichend gesichertem WLAN besteht.
  • Wenn der Verstoß nicht durch den Anschlussinhaber selbst begangen worden ist, kann eine deutliche Reduzierung der Forderung erreicht werden.
  • Bei der Folge Nautilus, die in der US-amerikanischen Version geladen wird, stellt sich zudem die Frage nach den Verwertungsrechten der angeblichen deutschen Rechteinhaberin.

Ich biete Ihnen an, dass  Sie sich bei mir unverbindlich telefonisch informieren können, in welcher Form, mit welchem Risiko und mit welchen Erfolgsaussichten in Ihrem Fall vorgegangen werden kann.

Zu dem Zweck senden Sie mir bitte eine kurze Sachverhaltsschilderung mit Ihren Kontaktdaten per Email oder per Fax.

Besser und unkomplizierter wäre es noch, wenn Sie mir, selbstverständlich ebenfalls kostenfrei, die Abmahnung bereits vorab eingescannt per Email,  per Fax oder per Post zukommen lassen können.

Sollten Sie eine Abmahnung erhalten haben, können Sie sich gerne mit mir
telefonisch :05202 / 7 31 32 ,
per Fax :05202 / 7 38 09 oder
per email :info (at) ra-gerth.de
in Verbindung setzen.