Montag, 24. Februar 2014

Die SPD räumt auf. (Vor-)verurteilte Verbrecher müssen raus.


OK, nun läuft also von der Parteispitze ein Ausschlussverfahren gegen Herrn Edathy. Räumen wir auf in der SPD.

Wenn schon jeder, gegen den staatsanwaltlich ermittelt wird ausgeschlossen wird noch bevor erwiesen ist, dass er strafrechtlich gehandelt hat oder sogar bevor klar ist, ob überhaupt Anklage erhoben wird, werden jetzt wohl auch die verurteilten Steuersünder, Betrüger, Frauen- und/oder Kinderschläger, flüchtige Autofahrer, Trunkenheitsfahrer, Körperverletzer, Unfallfahrer um ihre Zugehörigkeit in der Partei bangen müssen.

Denn wer verurteilt wurde kann nicht mehr unter das Leitbild der SPD passen. Es geht dabei nicht um Moral oder besser Doppel-Moral, denn wer von der Parteispitze hat denn an der Gesetzesänderung bzw. bisherigen Nichtänderung teilgenommen?! Moralisch halte ich Edathy für ein A...loch, Sarrazin aber auch. Und auch jeden, der im Suff Auto fährt und das Leben von Unschuldigen gefährdet oder Zu Hause hinter verschlossenen Türen Frau und/oder Kinder schlägt.

Also was machen? Ganz einfach. Öffentliche Zurschaustellung eines erweiterten Führungszeugnisses aller Parteimitglieder auf der SPD-Homepage. Und alle, die sich weigern müssen gehen, denn die haben wohl was zu verbergen. Und alle mit irgendwelchen Eintragungen sowieso, denn wer verurteilt wurde ist auf jeden Fall schlimmer, als der gegen den mit offenem Ausgang ermittelt wird.
Gut, dass der Ex-Innenminister Friedrich nicht in der SPD ist, gegen den wird wegen Geheimnisverrat ermittelt. Der müsste ja sofort gehen. 
Und gegen den ehemaligen Berliner Kulturstaatssekretärs André Schmitz läuft wahrscheinlich auch schon unbekannterweise ein Parteiausschlussverfahren.
Edward Snowden bekäme nie ein rotes Parteibuch. Gegen den wird weltweit ermittelt.