Sonntag, 22. September 2013

Peers Stinkefinger und das Urheberrecht

Ich hatte mich schon gefragt, wann er endlich kommt, der Hinweis des Fotografen. Es hat ein wenig gedauert, aber dann kam er.
Hier wird zu ersten Mal darüber berichtet und verwiesen auf diesen Bericht. Die renommierte Hamburger Medienrechtskanzlei Graef Rechtsanwälte vertritt die Interessen des Fotografen Alfred Steffen. der das Foto vom Finger des Peer für das SZ-Magazin gemacht hat.

Die Kanzlei Graef Rechtsanwälte hat ein Informationsschreiben  an Medien in Deutschland verschickt, welches folgende Hinweise enthalten hat.

"Uns wurden vielfach gravierende urheberechtliche Verstöße inländischer und ausländischer Medien gemeldet, die sofort zu unterlassen bzw. zu unterbinden sind. Bitte beachten Sie insbesondere:

1. Die Originalaufnahme und/oder das Cover des Süddeutsche Zeitung Magazins dürfen nicht gewerblich verwendet werden.

2. Die Bearbeitung, der Anschnitt und die (auch ausschnittsweise) Vervielfältigung und öffentliche Zugänglichmachung der Originalaufnahmen und/oder des Covers sind nur mit entsprechender Einwilligung gestattet.

3. Die Originalaufnahme und/oder das Cover müssen den erforderlichen Urhebervermerk nach § 13 UrhG aufweisen und zwar © Alfred Steffen oder © Alfred Steffen/Süddeutsche Zeitung Magazin. Dies ist sicherzustellen bzw. die Kennzeichnung ist nachzuholen."

Gegen "rechtswidrige Nutzung" werde die Kanzlei gerichtlich vorgehen."

So ist es gut und richtig. Das Urhebergesetz gilt für alle.