Dienstag, 12. März 2013

Schnüffel-Software ist Feind des Webs

Die Journalisten-Organisation Reporter ohne Grenzen hat in diesem Jahr erstmals auch die Hersteller von Überwachungssoftware zu "Feinden des Internets" erklärt. Sie setzte fünf Hersteller solcher Programme auf ihre jährliche Liste, neben Ländern wie Syrien oder Iran.
Die Firmen Gamma, Trovicor, Hacking Team, Amesys und Blue Coat entwickelten Produkte, die autoritäre Regimes zur Verletzung von Menschenrechten und Informationsfreiheit nutzten, lautet der Vorwurf von Reporter ohne Grenzen.


So schreibt die NW hier. Auch Heise zitiert den Bericht der Organisation Reporter ohne Grenzen.

Sie schreibt weiter:

Reporter ohne Grenzen gesteht zu, dass die Computerprogramme auch der rechtmäßigen Polizeiarbeit dienen können, etwa bei der Verfolgung von Kriminalität im Internet. Doch in der Hand autoritärer Regimes würden sie zu "digitalen Waffen". Mihr warnte davor, im Namen der Kriminalitätsbekämpfung die Informationsfreiheit im Netz einzuschränken. Damit begäben sich westliche Demokratien in Gefahr, autoritären Staaten Argumente für den Einsatz digitaler Überwachungstechnik zu liefern. Reporter ohne Grenzen setzt sich für strengere Ausfuhrbeschränkungen für Überwachungsprogramme ein.

Auch Heise Online berichtet zum Welttag der Internetzensur.