Montag, 18. Februar 2013

Gaming-Anwälte, Kim Schmitz und der Berufsethos

Die von mir geschätzte Kanzlei Dr. Behrmann & Härtel, wohl die Nr, 1 unter den Game-Anwälten, hat sich in Person des Kollegen Marian Härtel kritisch mit  dem Berufsethos von Games-Anwälten, dem Wettbewerb und der Einstellung zum Beruf  auseinandergesetzt.

Herausgekommen ist meiner Ansicht eine Streitschrift für einen engagierten Rechtsanwalt, der der Besistand seiner Mandanten sein soll und sein will. Bezogen wird dies zwar explizit auf den Bereich des “Rechts der Computerspielebranche ", betrifft aber wohl alle Bereiche des Berufs.

Und man kann darüber streiten, aber der Vergleich mit den Anwälten des Kim Schmitz mag zunächst negativ klingen, zeigt aber nur den Neidfaktor gerade auch im Bereich der hochspezialisierten Rechtsanwälte.

Denn im Zweifel brauchen die Rechtsanwälte von Kim Schmitz kaum noch anderen Mandanten um gut über die Runden zu kommen. Gut, so einen Fuhrpark wie der Mandant vor seiner Verhaftung können wohl auch die nicht anhäufen, aber zum guten Leben sollte es reichen.

Und auch die Tatsache, dass in den Bereich des Entertainments in all seinen Facetten auch die großen Kanzleien Einlass begehren ist so verwerflich nicht, auch die merken halt langsam, dass es neben Banken und Steinen andere interessante und spannende Themen gibt, die bearbeitet werden können und mit denen Geld zu verdienen ist.

Also lieber Kollege Härtel, weiter so. Im Sinne von viel Feind, viel Ehr können Sie bisher nicht so schlecht gewirkt haben in der Branche, sonst wäre eine kleine "2-Mann-Bude" (soll nicht
despektierlich klingen, schon überhaupt nicht von einem Einzelkämpfer) nicht Ziel von Anfeindungen. Denn leider schreiben nicht mehr alle Kollegen Kollegialität auch groß ...