Sonntag, 6. Januar 2013

Fahndung über Facebook leicht gemacht

Ich hatte hier bereits über die Fahndung 2.0 der Polizei in sozialen Netzwerken berichtet. Spiegel Online und die Kollegen Blaufelder und Siebers berichten über einen Fall, der es der Polizei besonders einfach gemacht hat den Täter via Facebook zu ermitteln.

Ein 18 jähriger Fahranfänger aus der Kleinstadt Astoria im US-Staat Oregon postete an seine 600 Follower den nicht besonders cleveren Satz:

"Betrunken mit dem Auto unterwegs… ein Klassiker ;) Tut mir bloß leid für die Leute, deren Autos ich gerammt habe :P"

Dumm nur, dass die Polizei ihn wegen 2 Unfällen mit Fahrerflucht bereits suchte und 2 seiner "Freunde" sein Posting nicht besonders witzig fanden, sondern dies der Polizei weitergegeben haben.

SPON berichtet weiter: "Die Polizei von Astoria hat eine starke Präsenz in den sozialen Netzwerken", stellten die Gesetzeshüter anschließend per Pressemitteilung klar. Der Fall sei allein durch das verräterische Posting so schnell gelöst worden. Allen Nutzern von Facebook gaben sie außerdem noch einen grundlegenden Ratschlag mit: "Wenn ihr dort etwas schreibt, dann rechnet damit, dass es nicht lange privat bleibt."

Dem ist nichts hinzuzufügen. Außer, dass man auch auf facebook darauf achten sollte, wen man denn als "Freund" bezeichnen möchte.